✎ Christian Biesenbach - Das hundsgewöhnliche Leben


Titel: Das hundsgewöhnliche Leben
Autor: Christian Biesenbach
Verlag: Selfpublishing
Ersterscheinung: 2014
Genre: Roman
gelesen als: eBook
Rezension vom: 25.05.15






Klappentext:

Planlos. Pleite. Verlassen. Und jetzt? Thomas ist erledigt. Binnen kürzester Zeit hat er sein Leben gegen die Wand gefahren. Seine langjährige Beziehung ist zerbrochen, das Studium gescheitert. Die Schulden wachsen unaufhaltsam. Erst als seine Vermieterin ihn rausschmeißt und er zurück im Elternhaus landet, begreift er, in welch missliche Lage er sich hineinmanövriert hat. Doch auch hier findet er keinen Ausweg. Planlos lebt er in den Tag hinein und weiß einfach nicht, wie es weitergehen soll. Doch dann sorgt sein Bruder Mike dafür, dass er eine Containerschiffsfahrt nach Mexiko antritt. Und ausgerechnet diese Reise gibt seinem verkorksten Leben eine komplett neue Richtung. Denn auf dem Schiff trifft er die Studentin Tina, die es schafft, ihn aus seinen in der Vergangenheit verhafteten Gedanken zu reißen. Bald entwickelt sich eine zarte Freundschaft zwischen den beiden, die Tom hilft, wieder an das Glück im Leben zu glauben. Niemand ahnt, dass sich an Bord ein Saboteur befindet, und dass das Schiff geradewegs in einen schweren Sturm hineinsteuert. Schon bald wird Toms neuer Lebensmut auf eine schwere Probe gestellt.



meine Meinung:

Ich bin ohne jede Erwartung an dieses Buch gegangen - ich wollte einfach schauen, wie der Autor ein Alltagsthema interessant in eine Geschichte verpacken kann, ohne zu viele Klischees zu bedienen und langweilig zu werden.
Es ist ihm durchaus solide gelungen.
Es ist jetzt nichts, was mich vom Hocker haut, aber eine leichte Lektüre für zwischendurch alle mal.
Ich bin froh, dass ich diese Version lesen durfte, auch wenn sich am Inhalt (hoffentlich) nichts geändert hat. ;)
Die erste Version finde ich einfach schrecklich! Der Titel ist viel zu lang und kompliziert ("aus dem hundsgewöhnlichen Leben des Thomas E.: Eine nicht ganz unkomplizierte Reise") und auch das Cover ist überhaupt nicht ansprechend! Das Cover der Version, die ich lesen durfte, ist tausend Mal besser! Schlicht gehalten und trotzdem etwas aussagend - viel besser auf die heutige Zeit zugeschnitten. (denn wer steht heutzutage schon mit dem Hemd in der Hose, was farblich kein bisschen zusammen passt, und einem Strauss rosaner Rosen vor seinem Leben?!)
Gut finde ich hier die Wahl des Vorwortes und des Endes - etwas, was man so auch nicht all zu oft zu lesen bekommt. Die Nebengeschichte hätte dafür für mich hier nicht sein müssen - war etwas, was ich nicht brauchte.
Ich will nicht sagen, dass ich es keinem empfehlen würde, aber ich denke, man sollte ohne Erwartungen an diese Geschichte gehen - immerhin hat sie auch nur knapp 200 Seiten. ;) Aber für zwischendurch auf alle Fälle geeignet! :)

©2015 Mademoiselle Cake

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