✎ Astrid Fritz - Henkersmarie


 

Titel: Henkersmarie
Autor: Astrid Fritz
Verlag: Kindler
Ersterscheinung: 2015
Genre: Historisch
gelesen als: Hardcover
~ Rezension vom15.06.15








Klappentext:

Das Henkerswesen im 16. Jahrhundert: Bestsellerautorin Astrid Fritz wagt sich an ein faszinierendes Thema. Wer "die Hexe von Freiburg" liebte, wird diesen Roman verschlingen! Rothenburg ob der Tauber, um 1540. Maria wächst als Henkerstochter in einem Häuschen in einer schäbigen Gasse heran. Dem Mädchen ist der Beruf des Vaters eine fremde Welt. Nur zu deutlich spürt sie, dass sie gemieden wird - gelten Henker und ihre Familien doch als "Unehrliche", mit denen man nicht in Berührung kommen soll. Als ihr Vater sie zum ersten Mal zu einer Hinrichtung mitnimmt, bleibt ihr das als grauenhaftes Ereignis in Erinnerung. Aber sie genießt auch viele Freiheiten: Sie lernt wie ihre Brüder Lesen und Schreiben, und wenn ihr Vater von der Heilkunde erzählt, auf die er sich wie jeder Henker seiner Zeit versteht, ist sie sogar stolz auf ihn. Eine Frage jedoch begleitet sie ihre ganze Kindheit: Warum weiß sie nichts über die Herkunft ihrer Mutter? Verheimlichen ihre Eltern ihr etwas? Als Maria achtzehn ist, kommt die Schreckensnachricht: Sie soll Caspar, den Sohn und baldigen Nachfolger des Freiburger Henkers, heiraten. Sie beschließt zu fliehen. Sie will diese Welt hinter sich lassen und die Schwester ihrer Mutter aufsuchen, um endlich etwas über deren Vergangenheit zu erfahren.



meine Meinung:

"Henkersmarie" von Astrid Fritz ist ein historischer Roman, der mich wieder mal überzeugt hat.

Ich bin ja sonst mit Geschichte nicht so ganz befreundet, aber des öfteren durfte ich schon feststellen, dass, wenn Geschichte in einen guten Roman gepackt wird, auch ich mich dafür sehr interessiere.

In "Henkersmarie" geht es um das Leben einer Henkersfamilie - was, wie man sicher weiß, nicht immer einfach war.

Astrid Fritz schafft es, in Bildern zu erzählen, die Geschichte spannend zu halten und den Leser nicht zu enttäuschen. Die Geschichte ist sehr gut recherchiert.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach und doch sehr interessant gestaltet. Die Schilderungen über die Aufgaben von Marias Vater haben mich schon manchmal ganz schön mitgenommen. Aber auch alles andere lies in meinem Kopf Bilder entstehen, die die Geschichte begleitet haben.

Ich finde das Nachwort und das Glossar sehr gut. Eine Karte hätte auch noch Platz gefunden.

Wer historische Romane also mag, der sollte sich diesen nicht entgehen lassen!

©2015 Mademoiselle Cake

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